JOURNAL 2017

HIER WIRD GANZ GERADLINIG AUCH MAL QUERGEDACHT UND LIEBER EINZIG ANSTATT ARTIG BERICHTET, INFORMIERT UND UNTER DIE LUPE GENOMMEN: ALLES ÜBER DIE BUNTE WELT DER FOTOGRAFIE UND DER KOMMUNIKATION. IN GEDANKEN, IDEEN UND EINBLICKEN. MIT SO MANCHEM AUGENZWINKERN.




20. Juli 2017

VON BLITZMERKERN UND SCHNELLDENKERN:
WENN DE D‘ ARBET NED RECHNESCH, NO LOHNT SICH SOGAR ‘S SCHAFFA.
(UNBEKANNT)



E-Mail-Flut, wachsende Projektanforderungen und komplexere Abläufe im Job - das kennen wir alle nur zu gut! Und wie kommen wir damit klar? Spätestens dann, wenn einem alles über den Kopf zu wachsen scheint, ist es unerlässlich sich mit Systemen zur produktiveren Arbeit zu befassen, um seiner Aufgaben und Herausforderungen Herr zu werden. Taktisch klug oder unbekümmert intuitiv? Ganz egal, was für ein Denkertyp Du bist: Es gibt ein paar Tricks und Tipps, wie man seine Denkleistung und auch seine Entscheidungsfreudigkeit beschleunigen, ja sogar verbessern kann. Ich hab für Dich ein paar skurrile Möglichkeiten zusammengesucht, die es Dir ganz leicht ermöglichen produktiv und dabei sehr viel weniger gestresst zu sein ... Probier‘s aus!
 

 
• Hör‘ auf Deinen Bauch!
Es macht Dir doch keiner was vor - wenn Du Dich auf einem Gebiet gut auskennst, solltest Du immer Deinem Bauch mehr trauen als dem Kopf. Und je komplexer das Problem, desto klarer sieht das Unterbewusste, während der Verstand durch zu viel Wissen vernebelt wird. Und: Der erste Gedanke ist oftmals einfach der beste.

• Frag‘ andere um Rat!
Seltsam, aber oftmals bist du selbst nicht besonders gut darin, einzuschätzen, was Dir wirklich gefällt. Andere Leute oder gar Fremde sind dafür umso besser darin. Vertraue also ruhig den Empfehlungen Dritter - sie sind oft besser als gedacht.

• Wackel mit den Zehen!
Das klingt auch seltsam, baut aber tatsächlich Stress ab und kann sogar einen Blackout überwinden helfen. Damit Du Deine Zehen bewusst und aktiv bewegen kannst, muss Dein Gehirn von seiner im Stress geblockten Energie abgeben ... Und schon denkst Du wieder freier und schneller.

• Kau‘ Kaugummi!
Auch kein Witz: Kaugummikauen macht schlau. Forscher haben herausgefunden: Kaugummikauen baut Stress ab! Psychischer Druck verursacht schnell Verspannungen in den Kiefer-, Gesichts- und Nackenmuskeln - es entstehen Konzentrationsstörungen und Kopfschmerzen. Das Kauen kann wohl diese Verspannungen lockern und der Stress wird gemindert.

• Versetze Dich in eine andere Person!
Gute Ideen entstehen meist dann, wenn wir ein Problem aus dem Blickwinkel eines anderen Menschen - am besten eines Vorbilds oder einer historische Person - betrachten. Frage Dich also z. B.: Was hätte MacGyver an meiner Stelle gemacht? Auch hier besteht der Trick darin, sich aus dem gewohnten Denkprozess und den zementierten Schablonen zu lösen, was wiederum den Druck aus der Sache nimmt.

• Denke quer!
Der Querdenker hat die Fähigkeit, das, was alle anderen als selbstverständlich ansehen, infrage zu stellen. Also auch hier die Frage an Dich selbst und zwar ganz bewusst: „Muss das so sein – oder geht es auch anders?“ Suche nach neuen Wegen und Betrachtungsweisen, um Probleme und Schwierigkeiten zu lösen und Du findest oft eine verblüffend einfache Lösung auf ein technisches, wirtschaftliches, logistisches oder soziales Problem.

• Setz‘ Dir Zeitlimits!
Wir sind doch alle am kreativsten in der allerletzten Minute - ganz nach dem Parkinsonschen Gesetz: Die Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Wir sitzen beispielsweise stundenlang in Meetings und diskutieren ewig diverse Themen - aber generell erst fünf Minuten vor Schluss werden die entscheidenden Beschlüsse gefasst. Fazit: Setz‘ Dir gleich Limits!

• Geh‘ spazieren!
Nicht nur wenn Dir ohnehin schon die Decke auf den Kopf fällt: Geh‘ raus und eine Runde Spazieren. Wenn Du Dich draußen bewegst, denkst Du besser und auch Dein Geist geht dabei auf Wanderschaft und findet schneller bessere Lösungen. Viele große Denker und Philosophen haben die Weite der Natur gesucht, um ihren Geist erst zu durchlüften, dann zu beflügeln... Du auch!?

Klingt komisch - ist aber so!

Mit der richtigen Technik und Strategie lässt sich viel unnütz vertane Zeit sparen. Manches lässt sich sofort umsetzen, anderes braucht vielleicht Vorbereitung oder gar etwas Übung. Aber eins haben sie alle gemeinsam: Sie helfen, schneller und entspannter zu arbeiten.

Ich wünsch‘ Dir viele Geistesblitze - probier’s doch einfach aus!


27. MAI 2017

MONOTONE
IST NICHT GLEICH MONOTON
EIN FOTO SAGT NICHT DIE WAHRHEIT.
ES SCHLÄGT NUR EINE MÖGLICHKEIT VOR.
(UNBEKANNT)



Der Ursprung der Schwarz-Weiß-Fotografie liegt in den Anfängen der Fotografie selbst. Damals, bevor wir die Möglichkeit hatten, die Realität farbgetreu wiederzugeben, hatte die Schwarz-Weiß-Fotografie keinen besonderen Namen, sondern sie wurde als das bezeichnet, was sie war: Fotografie. Auch heute noch erfreuen sich viele Motive aus den frühen Jahren der Fotografie großer Beliebtheit. Ob die Landschaftsaufnahmen von Ansel Adams, die Parisimpressionen von Henri Cartier-Bresson oder die facettenreichen Porträtserien von August Sander: Die bedeutenden und weltbekannten Bildikonen der Fotografiegeschichte sind schwarz-weiß.

Die Entwicklungsgeschichte der Fotografie ist faszinierend - sie hatte jedoch einen großen Makel: die Realität nicht farbgetreu widerzuspiegeln. Heutzutage haben wir ganz einfach die Wahl und können zwischen farbigen und schwarz-weißen Aufnahmen entscheiden und die nachhaltig wirkende Entscheidung für oder gegen die Schwarz-Weiß-Ästhetik erfolgt heutzutage oftmals erst bei der Bildnachbearbeitung.

Die Schwarz-Weiß-Fotografie erfreut sich heute mehr den je großer Beliebtheit und konnte weder durch die angewandte Farbfotografie in den 1930er-Jahren noch durch die technischen Möglichkeiten digitaler Aufnahmeverfahren verdrängt oder gar ersetzt werden. Ganz im Gegenteil: Im Lauf der Zeit hat sie sich zu einem Stilmittel, ja sogar zu einer eigenständigen und besonderen Kunstform entwickelt.

Wir abstrahieren die Farbe, richten unsere Aufmerksamkeit hauptsächlich auf das Spiel zwischen Licht und Schatten, auf Konturen, Formen und die Bildkomposition. Die beiden „Farbextreme“ schwarz und weiß stehen dabei in einem besonders starken Kontrast zueinander. Oftmals entsteht dadurch ein Hauch von Mystik oder Nostalgie.


 
 
Die Wirkung eines Fotos ist dabei zunächst einmal unabhängig vom Motiv und lebt einzig und allein von der Reduktion auf ihre Grautöne. Manchmal ist es tatsächlich so, dass die Farben von der eigentlichen Bildaussage ablenken, obwohl sie der Realität sehr viel näher sind. Aber genau das wollen wir ja eigentlich auch gar nicht zeigen. Wir wollen eine neue Realität erschaffen. Und das gelingt hervorragend durch den Kontrastreichtum einer Schwarz-Weiß-Aufnahme.

Aber Vorsicht! Wir können es uns dabei nicht einfach machen und der Aufnahme per Mausklick schlicht ihre Farbe entziehen. Das kann nicht funktionieren, denn wir entziehen so manchem Foto mit der Farbe ebenfalls auch ihren Reiz. Grün und Rot wirken in Farbe sehr unterschiedlich, in Schwarz-Weiß umgewandelt ergeben sie nahezu den selben Grauton. Deshalb müssen wir in der Lage sein die farbige Wirklichkeit bereits im Kopf zu abstrahieren, uns die gewandelte Wirkung vorstellen, die Farbe als Kontrast wahrnehmen und auch die Helligkeitswerte richtig einschätzen. Dann wird‘s was.


 
 
Es finden sich überall wundervolle Motive, die sich hervorragend für eine Schwarz-Weiß-Umsetzung eignen. Nehmt eure Kamera in die Hand und lasst eurer Kreativität freien Lauf. In einer Zeit, in der beinahe alles möglich zu sein scheint, kann die Schwarz-Weiß-Fotografie zu einem Statement werden. Besinnt euch auf die traditionelle Fotografie zurück - das kann ein perfekter Ansporn sein, einen neuen fotografischen Weg zu gehen. Versucht es einfach!

Gibt’s Fragen dazu? Jederzeit und gerne!


 
 

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