JOURNAL 2019

HIER WIRD GANZ GERADLINIG AUCH MAL QUERGEDACHT UND LIEBER EINZIG ANSTATT ARTIG BERICHTET, INFORMIERT UND UNTER DIE LUPE GENOMMEN: ALLES ÜBER DIE BUNTE WELT DER FOTOGRAFIE UND DER KOMMUNIKATION. IN GEDANKEN, IDEEN UND EINBLICKEN. MIT SO MANCHEM AUGENZWINKERN.




18.03.2019

SCHOKOLADE MACHT SCHLAU!

WER WIRD DENN DA NOCH WIDERSTEHEN?

Hier für euch alle mein allerliebstes Schokoladen-Cookies-Rezept: Zum Nachbacken, Ausdrucken und / oder Weiterverschenken:


 
DIE WELTBESTEN SCHOKI-COOKIES


Das braucht man dafür:

55 g weiche Butter
150 g Zucker
30 g reiner Kakao
50 g gaaanz dunkle Schokolade
2 Eier
1 TL Backpulver
130 g Mehl
2 TL Kardamom

Los geht’s:

Zuerst die Schokolade in Stückchen hacken und im Wasserbad schmelzen. Dann Butter, Zucker und Kakao dazu geben, bis sich alles zu einer dunklen, homogenen Masse verbindet.
In einer anderen Schüssel die 2 Eier mit dem Mehl, dem Kardamom und dem Backpulver verrühren, dann die Schokoladen-Mischung dazu und ordentlich vermischen. (Das geht echt am Besten mit den Händen).
Schön verrührt kommt das Ganze für ca. ne halbe Stünde in den Kühlschrank. In der Zischenzeit heiz’ ich dann schon mal den Backofen auf 175°C und bereite ein Backblech mit Backpapier vor.
Auf die Arbeitsplatte Mehl stäuben und dann die kühle Masse zu einer langen Rolle ­formen. Einfach mit dem Messer gleich dicke Stücke abschneiden (fingerdick ist ok) und die Stücke gleichmäßig auf dem Backblech vorsichtig etwas platt drücken. Ein ganz klitzekleines bisschen Salz draufsteuen. Ab in den Ofen damit. Nach ca. 10 Minuten „Tataaaa“ - fertig!
Herausnehmen und dann eigentlich abkühlen lassen - muss aber nicht unbedingt sein, weil lauwarm schmecken sie am allerbesten. Und falls tatsächlich welche länger überleben sollten als 3 Stunden, kann man sie ja immer noch in eine Keksdose packen. Oder so.

Habt Spaß damit!

ÜBRIGENS:
Wichtig für alle Krümelmonster da draußen: Nicht nur, dass die Schokolade uns schlau macht - der Kakao versorgt uns auch noch mit sogenannten Catechinen. Das ist gut für unser Immunsystem ...


10.02.2019

WIE WAR‘S DENN SO?

FOTOGRAFIEREN IM VERSTECKTEN PARADIES

BERICHT DER SUMATRA-FOTOTOUR IM HERBST 2018

Die Entwicklung der eigenen Kreativität und die Intensivierung der bewussten Wahrnehmung, vor allem jedoch die Veränderung der eigenen Sichtweise war die Devise. Bei den abendlichen „Fotoplauschs“ war die Begeisterung groß und bei allen Teilnehmern so deutliche Fortschritte erkennbar - die Jagd nach außergewöhnlichen Motiven ist mit so viel Leichtigkeit und Spaß geglückt!


 
WILLKOMMEN IN SUMATRA
Am späten Abend habe ich meine Mädels und Jungs in Medan am Flughafen abgeholt. Die müde aber glückliche Truppe - aus allen möglichen Ecken Deutschlands - war aber zunächst vor allem hungrig. Deshalb ging es schnurstracks erst einmal in eines der vielen Warung, um das einheimische Essen zu kosten, bevor wir bei unserer ersten Unterkunft eingezogen sind. Ein gemütlicher gemeinsamer Absacker (schön gekühltes Bierchen), eine entspannte Kennenlern-Plauderei, und dann: süße Träume …


 
MÄRKTE, MENSCHEN, MAGISCHE MOMENTE
Ganz entspannt nach einem herrlichen Frühstück und der Fotobesprechung für den ersten Tag, brechen wir in Richtung Tangkahan auf. Wir halten an zwei verschiedenen Märkten an, vertreten uns die Beine und staunen über die Vielfalt an Farben, Formen, Gesichtern, Momenten … die natürlich alle ein Plätzchen auf der Speicherkarte finden. Nachdem wir noch in einem kleinen Dorf den Körbeflechterinnen einen Besuch abgestattet haben, kommen wir am späten Nachmittag in Tangkahan an und richten uns gemütlich im Mountain View Cottage ein. Die Frau von Joni ist eine begnadete Köchin, und wir lassen es uns reichlich schmecken, bevor wir dann auch gemeinsam die ersten Fotoergebnisse bewundern und besprechen. Was haben wir nicht alles schon am ersten Tag gesehen …


 
ELEFANTEN IM URWALD
Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Elefanten. So nah und so vertraut … es sind wundervolle Augenblicke, sodass man dabei doch beinahe das Fotografieren vergisst. Die Planscherei mit den sanften Riesen, die einem zum Abschluss ganz gern auch noch eine Dusche verpassen, sind unvergesslich. Die Fotos, die dabei entstehen, auch! Zauberhafte Momente in fantastischem Licht … Wir pilgern noch den Fluss entlang zu einem kleinen Wasserfall und heißen Quellen, wo jeder - ganz wie er möchte - einfach nur schwimmen geht, am Ufer entspannt oder auf Motivsuche geht. Am Nachmittag brechen wir nochmals auf, um den English Club zu besuchen. Es sind schliesslich 3 Lehrer in der Gruppe, die sich sehr für das Projekt interessieren - und engagieren! Der Platzregen, der uns bei unserem Spaziergang ins Village überrascht hat, hat dem Enthusiasmus keinerlei Abbruch getan. Ein Heidenspaß war es dann auch, den Weg zurück nicht zu Fuß, sondern per Pickup zurückzulegen. Ein Freund, der uns zufälligerweise aufgelesen hat, nahm uns mit - einmal quer durch sämtliche Pfützen und Schlaglöcher, so groß wie Mondkrater. Und wir hüpften wie die Flummies auf der Laderampe und das Auto hüpfte wie ein junger Welpe über die bumpy Road direkt bis vor die Haustür unseres Cottage. Was haben wir gelacht …


 
BÄUMEPFLANZEN UND HERRLICHE WASSERFÄLLE
Das Wetter ist heute wiederum sehr vielversprechend - und gut gerüstet geht es heute zunächst die Hügel hinauf. Wir wandern entlang der Grenze des Gunung Leuser Nationalparks, bis wir dann - zugegebenermaßen recht erschöpft - an dem Stückchen Land ankommen, welches wir für unser Baumpflanzprojekt gepachtet haben. Jeder darf sich seinen Baum aussuchen - ob Mango, Litschi oder Durian - es wird für den guten Zweck gepflanzt und am Abend bekommt auch jeder dafür ein Zertifikat überreicht. Es geht dann quer durch den Dschungel auf atemberaubenden (im wahrsten Sinn) Pfaden - und wer genau hinschaut entdeckt die wundervollsten Motive. Am späten Nachmittag erreichen wir meinen Lieblingswasserfall und jeder sucht sich die besten Positionen, um mit der Langzeitbelichtung zu experimentieren. Ein kleines Malheur geht glücklicherweise sehr glimpflich für Knochen und Kamera aus. Der Abstieg zum Fluss ist dann nicht mehr weit - die Tubes erwarten uns bereits. Die Fotoausrüstungen werden wasserdicht verpackt und los geht’s über die Stromschnellen des Bohorok-River bis direkt zu unserem Cottage. Ein ereignis- und motivreicher Tag neigt sich dem Ende - nicht ohne leckeres Abendessen und einem Fotoplausch. Die lebendige und mitreißende Gitarrenmusik bleibt uns sicherlich auch noch lange in Erinnerung …


 
ABENTEUERLICHE PISTEN UND FLEDERMÄUSE
Die Rucksäcke sind gepackt und wir müssen Abschied nehmen von diesem wunderschönen Ort. Bukit Lawang erwartet uns. Die Fahrt dorthin dauert nicht sehr lange - wir halten jedoch immer wieder an besonderen Locations an, um die Landschaft zu genießen und zu fotografieren. Unsere Ökolodge in Bukit Lawang liegt malerisch direkt am Fluss auf der einen Seite und auf der anderen Seite beginnt bereits der Dschungel, sodass sich die Teilnehmer ganz nach Lust und Laune entweder mit der Tier- und Pflanzenwelt oder in dem kleinen Dorf mit der Streetfotografie beschäftigen können. Und wiederum sind wir um so viele faszinierende Motive reicher … obwohl der Besuch der Fledermaushöhle leider buchstäblich in den Platzregen gefallen ist …


 
BEGEGNUNG MIT DEN „WALDMENSCHEN“
Am frühen Morgen machen wir uns auf in den Gunung Leuser Nationalpark. Bei fantastischem Wetter und mit der richtigen Portion Glück begegnen wir sogar schon sehr bald den ersten Orang Utans. Mutter mit Kind, fast frisch „geschlüpft“, einzelne „Halbstarke“ und ganz zum Schluss der Tour haben wir sogar noch ein Stelldichein mit dem „Alphatier“ - einem stattlichen Männchen. Was für eine Erscheinung! Auch hier gerät das Drücken des Auslösers vor lauter Staunen fast in den Hintergrund. Und dennoch gibt es mehr als genügend Material für die abendliche Bildbesprechung. Von der Ameise, Pfau und Punky-Monkey bis zu den Weißhandgibbons - heute hatten wir wirklich das volle Programm, das der Dschungel zu bieten hat, da schmeckt uns das mitgebrachte Nasi Goreng auf dem Bananenblatt serviert mitten im Dschungel und die Früchte nochmal so gut. Und wie herrlich müde ist man nach einem solch ereignisreichen Tag am Abend …


 
ABSCHIED NEHMEN
Ja, die Siebensachen sind gepackt und auch unsere unglaublichen Erlebnisse sind nicht nur auf der Speicherkarte, sondern auch fest in unseren Herzen verwahrt. Aber auf unserer Fahrt zurück nach Medan gibt es noch eine zusätzliche kleine Überraschung: Andre, unser Fahrer, ist auf einer Hochzeit eingeladen - und nimmt uns alle als seine Gäste einfach dorthin mit. Es ist wiederum ein besonderes Glück, das wir haben, so freundlich und ehrlich von den Einheimischen aufgenommen zu werden, sogar mit Gastgeschenken bedacht zu werden - und im Übrigen lieben es die Menschen auf Sumatra, fotografiert zu werden! Und da lassen wir uns natürlich nicht zweimal bitten …
Ein wundervoller Abschluss einer unwahrscheinlich schönen und ereignisreichen Tour. Meinen ganz herzlichen Dank nochmals an alle, die dabei waren: Ihr wart einfach fantastisch! Ehrlich!


02. FEBRUAR 2019

ES GIBT TAUSEND KRANKHEITEN - ABER NUR EINE GESUNDHEIT!


 
Es liegt mir am Herzen: Bleibt gesund! In den wechselwarmkalten Tagen muss man ja besonders aufpassen. Deshalb mal wieder ein etwas anderer Blogartikel: Meine Tipps, wie ihr bei einer Erkältung ganz schnell wieder auf die Beine kommt (obwohl ihr - wenn ihr denn schon ganz fies erkältet seid - wahrscheinlich zu nichts Lust, und schon gar nicht auf meine naseweisen Tipps, habt). Bei schlimmen Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, schweren Kopf- oder Brustschmerzen, solltest du aber besser zum Arzt gehen - es könnte ja auch sein, dass du dir eine echte Virusgrippe eingefangen hast … Aber einen schlichten Husten oder Schnupfen musst du auskurieren - dann bist du nach ein paar Tagen wieder auf den Beinen …


ICH SCHWÖRE JA AUF INGWER!

Wahrscheinlich, weil er unter anderem ganz gern in der traditionellen chinesischen Medizin verwendet wird. Ingwer enthält zahlreiche Wirkstoffe wie Gingerole, Shoagole und ätherische Öle, deren positive Wirkung für eine Reihe von Krankheiten belegt ist. Es ist zwar nicht schlüssig belegt, ob das auch für Erkältungskrankheiten gilt, sicher ist jedoch, dass Ingwer entzündungshemmend wirkt. Kleingeschnipselt mit heißem Wasser aufgebrüht, noch ein Zitrönchen dazu - passt!

RAUS MIT DIR - GEH AN DIE FRISCHE LUFT!

Schlimm genug, überhaupt aufzustehen und einen Tee zu kochen, jetzt sollst du auch noch raus? Bei dem Wetter? Keine Angst: Erkältungen haben weniger mit kalter Luft, sondern viel mehr mit dem gemeinsamen Rumhocken in geschlossenen Räumen zu tun. Es stimmt schon: wenn dein Körper krank ist, braucht er Ruhe und viel Schlaf. Aber vom vielen Rumliegen geht dein Kreislauf in den Keller und du fühlst dich erst recht wie ein Schluck Wasser in der Kurve. Deshalb ist es eine gute Idee, ganz entspannt an der frischen Luft einmal um den Block zu schlendern.

NIMM DIR DEINE AUSZEIT VOM ARBEITEN!

Lass dich vom Arzt nach Hause schicken und erhol dich gut. Sich krank zur Arbeit zu schleifen ist auch bei einem einfachen grippalen Infekt keine Lösung, da kann kommen, was will. Oder willst du die Erkältung verschleppen, sodass aus deinem entzündeten Hals eine Lungenentzündung oder gar eine Herzmuskelentzündung wird? Im Übrigen steckst du, wenn du schön zu Hause bleibst, auch keinen deiner Kollegen an …

TRINK DICH GESUND!

Nein, nicht mit Weißherbstschorle … Wenn du krank bist, musst du viel trinken - mehr noch als sonst. Während einer Erkältung verliert dein Körper Wasser durch’s Schwitzen und die Unmengen an Schleim, die du von dir gibst. Außerdem nimmst du weniger Wasser über die Nahrung zu dir, wenn du appetitlos im Bett rumlümmelst.
Das Einfachste: Ganz viel Wasser trinken. Auch warme Milch oder heißer Tee tut dir gut - Hauptsache, du nimmst genug Flüssigkeit zu dir. Auch soll warmes Bier vielen Erkälteten beim Einschlafen helfen. (Ich kann dazu nichts sagen - ich mag ja eigentlich kein Bier …) Wahrscheinlich ist es der Hopfen, der beruhigend und einschläfernd wirkt. Das Problem dabei ist wohl jedoch der Alkohol, der möglicherweise das Immunsystem stärkt, oder schwächt oder vielleicht doch gar keine Auswirkung darauf hat. Sicher ist, dass der Abbau von Alkohol den Körper zusätzlich belastet und sich nicht gut mit einer ganzen Reihe von Medikamenten verträgt.

FINGER WASCHEN!

… ist extrem wichtig. An Türklinken, Griffen, Treppenläufen und auch sonst so überall wimmelt es von Keimen, die wir uns selbst in die Schleimhäute schmieren, wenn wir uns die Augen reiben oder in der Nase bohren. Dabei kommt es nicht so sehr darauf an, wie oft du die Hände wäschst, sondern wann. Am besten immer gleich, wenn du nach Hause kommst, nachdem du auf der Toilette warst oder bevor du Essen zubereitest. Das ist dann schon die halbe Miete.

Die Wirkung dieser Hausmitteltipps ist zugegebenermaßen nicht ausreichend bewiesen, aber sie schaden auch ganz bestimmt nicht. Gegen Erkältungen ist halt kein Kraut gewachsen und „Wundermittel“ gibt es leider nicht. Aber wenn dir Schokolade, Hühnerbrühe oder eine Einhorn-Wärmflasche ein Lächeln ins Gesicht zaubert, dann ist es völlig wurscht, was Forscher dazu sagen. Hauptsache, du kannst dich entspannen und deine Erkältung fühlt sich damit weniger schlimm an. Gute Besserung!




23. Januar 2019

WER NICHT AN WUNDER GLAUBT IST KEIN REALIST

(ARTHUR SCHOPENHAUER)


 
Der Start in ein Jahr voller Herausforderungen ist geglückt und man stellt sich ja so gut wie täglich den vielen Möglichkeiten, die Welt zum Besseren zu verändern. Dazu braucht es gefühlt immer mehr Optimismus, um das Positive inmitten der vielen negativen Nachrichten zu sehen, und noch mehr Mut, um das Beste aus den vielen Chancen zu machen, die wir haben - sei es aus technologischer Sicht oder aber ideeller Natur. Die Zukunft umarmen und aktiv gestalten - wer mich kennt, weiß, dass das mein Lieblingsmotto ist. Und wenn ich dann mal wieder ganz grüblerisch unterwegs bin - dann bekommen ein paar brisante Themen besonderes Interesse und lechzen nach Antworten. Was macht die globale Vernetzung wirklich mit uns? Ist unsere Erde eigentlich noch zu retten? Wo bleibt die Kunst? Und was genau ist eigentlich künstliche Intelligenz? Das frage ich mich …


IM ZEITALTER DER VERNETZUNG …

… ist es wirklich besser, wenn wir alle mit jedem in digitalen Räumen wie google, facebook und instagram verbunden sind? In denen man nur meint gehört zu werden, je schriller und lauter man ist? Wo man sich selbst dabei ertappt, wie manipulierbar man doch durch diese Medien ist und die vorgefertigte Meinung so viel bequemer ist, als ein eigenes Urteil zu fällen? Wo sind sie nur hin, die leisen Töne? Das Zuhören und der echte (empathische) Umgang miteinander?

IST UNSERE ERDE NOCH ZU RETTEN …

… ganz ehrlich: Unsere Erde muss überhaupt nicht gerettet werden. Seit rund 4,5 Milliarden von Jahren bewegt sie sich durch das Universum und verglichen mit der langen Entstehungsgeschichte vom Einzeller bis zu den großen Säugetieren ist am Ende die Entwicklung des Menschen gerade mal ein Mückenschiss. Sein Fußabdruck jedoch auf dem Planeten ist mehr als gravierend. Wir leben über unsere Verhältnisse. Die Erde hat kein Umweltproblem, wir Menschen haben es. Klimakatastrophen häufen sich, das Artensterben, Plastikmüll in den Weltmeeren und der Klimawandel zeigen: Der Mensch ist dabei, seinen Heimatplaneten mit offenen Augen schlicht zu zerstören. Der Erde ist das egal. Die Natur findet ihren Weg. Es ist ein langsamer Prozess, aber über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg werden sich die Pflanzen und Tiere wiederum anpassen. Wer es nicht schafft, stirbt aus. Der Planet wird sich dennoch weiter drehen. Haben wir tatsächlich bereits den Moment verpasst, um mit neuem Umweltbewusstsein das Problem zu drehen? Wird es glücken, mit neuen Lösungen fürs anders reisen, anders essen, anders produzieren, mit der Welt wieder ins Reine zu kommen?

WIE MENSCHLICH SIND WIR UNTERWEGS IN DER DIGITALEN WELT …

… oder sind die neuen Technologien nicht nur dafür gemacht, unser eigenes Leben zu verbessern? Weniger Stress und Aufwand, unser Alltag wird flexibler, und langweilige Aufgaben übernimmt eine intelligente Software? Steht denn die Digitalisierung nicht ganz im Zeichen einer viel lebenswerteren Zukunft? Aber heißt das nicht, dass wir uns den Regeln von Bits und Bytes unterordnen? Ein fantastischer Weg, das Menschliche auch in der Welt des Digitalen zu erhalten, ist für mich die Kunst. Musik, Malerei, Schauspiel, Literatur – in all diesen Dingen findet sich etwas, das keine Software besitzt: Unser Wunsch, eine eigene, innere Lebenswelt abzubilden und es macht mir Mut, dass Theater, Galerien und andere Kultureinrichtungen weiterhin großen Zulauf genießen. Aber dann frage ich mich auch sehr erschrocken: Wann war ich eigentlich das letzte Mal in der Staatsgalerie, weil ich unbedingt mal wieder die Grafische Sammlung bewundern möchte? Und zwar in echt und mit eigenen Augen anstatt nur im Internet?

WAS IST KÜNSTLICHE INTELLIGENZ …

… Chance oder Albtraum? Oder wo beginnt die Gefahr von künstlicher Intelligenz?
Vielleicht in einem System, welches Flugzeuge landen lässt? Oder in einem Spracherkennungsprogramm, das menschliche Sprache samt Fehlern und Unzulänglichkeiten versteht. Doch wo beginnt Verstehen? Allwissende Computersysteme versprechen mehr Effizienz, Wirtschaftswachstum und Sicherheit, weil unproduktive Prozesse früher erkannt werden können - allerdings auch Möglichkeiten bieten, Menschen zu analysieren und unser Verhalten zu manipulieren. Dazu kommt die Gefahr durch autonome Waffensysteme, die zur Kriegsführung entwickelt werden. Wie halten wir nun die Balance zwischen Gut und Böse? Wie begrenzen wir die negativen Auswirkungen dieser Technologien, um sie zum Wohl des Menschen zu nutzen, anstatt zu seinem Schaden? Im Moment gibt es eigentlich mehr offene Fragen als Antworten, oder? Und man kann auch endlos so weiter sinnieren …

Wie denkt ihr denn darüber?



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